Cool moms don’t judge – eine tolle Initiative von Löwenzahn Organics

Cool moms don’t judge – eine tolle Initiative von Löwenzahn Organics

Manchmal begegnet man Menschen, die einen beeindrucken. Die Spuren hinterlassen. Zum Nachdenken anregen. So ging es mir, als ich Liz von Löwenzahn Organics kennenlernte. Beim Babybrei verkosten habe ich einiges über die tolle Initiative #coolmomsdontjudge erfahren. Im Anschluss landete mein Spruch dann sogar auf einer eigenen Komplimentekarte.

Was hinter der Aktion steckt, und warum diese unbedingt noch bekannter werden sollte, erfahrt ihr im Interview. Teammitglied Julia hat sich Zeit für mich und meine Fragen genommen. Außerdem habt ihr die Gelegenheit, Löwenzahn Organics etwas näher kennenzulernen.

Kaum eine Mama kennt das nicht: die Kritik von außen am Umgang mit seinem Kind. Das Lästern unter Müttern, unangebrachte Bemerkung von Fremden, Unverständnis bei Freunden, abwertenden Blicke, …

Julia erzählt uns im Interview, was das alles mit #coolmomsdontjudge zu tun hat.

Cool Moms don’t judge – das Interview

Anette:  
Liebe Julia, vielen Dank, dass du dir heute Zeit für mich nimmst.
Verrate uns doch bitte zuerst einmal, was eigentlich hinter der Initiative #coolmomsdontjudge steckt.

Julia:
Sehr gerne – vielen Dank dir! Mit dem Hashtag wollen wir ganz öffentlich ein Zeichen gegen Mom-Shaming setzen – und mehr Komplimente anstatt Kritik verteilen! Schließlich macht jede Mama so einen tollen Job, und das gehört einfach viel öfter gesagt.

Anette:
Wie kam es denn zu der Idee, eine solche Initiative zu starten?

Julia:
Wir haben #coolmomsdontjudge im Sommer 2018 ins Leben gerufen, nachdem sich für uns immer mehr herauskristallisiert hat, dass der Ton unter Müttern oft so, so unangenehm ist. Jeder weiß es besser als du, Kritik kommt oft völlig ungefragt und unberechtigt – das Ganze hat ja mit Mom-Shaming sogar einen eigenen Namen bekommen.
Unseren Gründerinnen fiel das immer und immer wieder im privaten auf, im Austausch mit anderen  (tollen!) Mamas war dann irgendwann klar – das sind nicht nur wir.
Daraufhin haben wir eine repräsentative forsa Studie durchgeführt und tatsächlich wurden mehr als 3 von 4 befragten Mamas schon einmal für ihre Erziehungsweise kritisiert – und 72% davon fühlten sich deshalb schon als schlechte Mutter. Das muss doch nicht sein – vor allem, da ganz klar auch gesagt wurde, dass sich 86% der Mütter mehr Unterstützung untereinander wünschen. Und genau das wollen wir erreichen – im Kleinen und Privat, aber natürlich auch auf den sozialen Medien.

Anette:
Und wer kann sich wie beteiligen?

Julia:
Na jeder, natürlich! Mamas, Papas, wer immer mag. Der Hashtag hat auf Instagram zwischenzeitlich schon mehr als 2000 Bilder; hier teilen Mamas ihre eigenen Erfahrungen und machen sich gegenseitig stark – wir finden es so toll, dass sich diese Idee zu so einer Bewegung entwickelt hat!

Anette:
Was hat es denn mit den Komplimente Karten auf sich und wie ist deren Einsatz gedacht?

Julia:
Komplimente statt Kritik! Wir haben uns dazu mit einer tollen Berliner Illustratorin zusammengetan, die etliche Mama-Komplimente für uns illustriert hat.
Diese haben wir von wunderbaren Mamas gesammelt – unserer Community auf Instagram, Markenpartnern, Bloggern und Co. Die Kärtchen verteilen wir gerne auf Events. Denn sie sind nicht nur super als kleine Erinnerung, wie toll du das als Mama alles eigentlich machst, sondern auch richtig schön zu verschenken.

Anette:
Wirklich eine tolle Idee! Danke dir für dieses Interview.

Ich hoffe sehr, dass sich noch mehr Menschen der Bewegung #coolmomsdontjudge anschließen und zusammen den Umgang mit und unter Müttern ein Stückchen menschlicher und respektvoller werden lassen.

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(Quelle: Löwenzahn Organics)

Gemeinsam sind wir stark

Macht mit und erhebt eure Stimme gegen das Mom Shaming! Teilt eure Erfahrungen zum diesem Thema unter dem Hashtag #coolmomsdontjudge, unterstützt, lobt und toleriert einander. Dann ist schon ein großer Anfang gemacht.

Und hier noch ein paar Infos, was hinter dem Unternehmen Löwenzahn Organics steckt:

Löwenzahn Organics

Die Entstehung
Gegründet wurde das junge Berliner Unternehmen von 3 Müttern, die anderen Müttern genau das anbieten wollten, was ihnen selbst wichtig ist: Qualitativ hochwertige Nahrung in Bio Qualität aus nachhaltig gewonnenen Rohstoffen.

Die Leitlinien

  • Qualität
    Durch neue Herstellungsverfahren bleiben die Nähr- und Aromastoffe des Korns für die Demeter Getreidebreie vollkommen erhalten. Außerdem werden weder Zucker, noch Farb- oder Konservierungsstoffe und keine künstliche Aromen zugesetzt.
  • Transparenz
    Auf jeder Packung Milchnahrung oder Brei befindet sich ein Code, mit dem die Zutaten genau zurückverfolgbar sind. So bekommt der Käufer genau Auskunft darüber, woher welcher Rohstoff eigentlich kommt.
  • Begegnung auf Augenhöhe
    Es gehört außerdem zur Philosophie von Löwenzahn Organics, den Kunden auf Augenhöhe zu begegnen. Von Eltern für Eltern. Eine umfassende Information gehört da dazu, um die Kontrolle darüber zu behalten, was man isst.
  • Produktion
    Die Milch stammt von glücklichen Tiroler Almkühen, die beste Weidemilch liefern. Warum ich sicher bin, dass sie glücklich sind? Naja, sie dürfen an über 200 Tagen im Jahr in Herden von maximal 20 Tieren gemütlich auf frischen, saftigen Bioweiden grasen. Was kann es für eine Kuh schöneres geben! Das Getreide kommt aus kontrolliert biologisch-dynamischem Anbau in Dänemark. Und produziert wird übrigens alles in Österreich und Deutschland. Quasi vor unserer Haustüre.
LoewenzahnOrganics_Gründerinnen
Quelle: Löwenzahn Organics

Fazit:

Meine Mädels sind zwar aus dem Brei-Alter heraus, aber ehrlich gesagt esse ich hin und wieder gerne mal ein Schälchen Brei – aufgepimpt mit Obst, Mandelmus oder Honig. Mich hat nicht nur der Geschmack, sondern die Idee hinter den Produkten absolut überzeugt.

Loewenzahnorganics
Quelle: Löwenzahn Organics

 

 

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